Am verlängerten 1. Mai – Wochenende verteilten sich unsere Sportler*innen auf acht Wettkämpfe – in nur drei Tagen. Wo wir überall vertreten waren, welche Siege wir nach Rostock holen konnten und wer die Alpen-Trails bezwang, ist hier für Euch zusammengestellt (inklusive kleiner Bildergalerie):

Bahneröffnung Lübeck und DM Langstrecke Celle

Am 1. Mai reisten unsere (Nachwuchs-) Läufer um Trainer Jan nach Lübeck, um dort bei der alljährlichen Bahneröffnung einige schnelle Zeiten zu erzielen. Die warmen Temperaturen machten das dabei zu keiner leichten Aufgabe, so zeigten such unsere Läufer*innen im Training schon deutlich fitter. Ein Haufen Bestzeiten sprangen dabei dennoch heraus. Anni Deutschmann und Hanna Fleischer konnten die 3000 m in ihrer Altersklasse jeweils gewinnen und benötigten dafür nur 10:56,66 min (Anni, WU18) bzw. 10:36,84 (Hanna, WU20). Jannis Herrmann unterbot ebenfalls über 3000 m in der Altersklasse M15 die DM-Norm in einer Zeit von 9:54,83 und wurde damit Zweiter. Ebenfalls im Rennen dabei war Gabriel Martinez, der in 10:34,26 Bestzeit lief und Fünfter wurde. Noch der M14 angehörig, lief Tristan Stich in 11:10,88 neue Bestleistung und gewann damit seine AK.

Für Jan ging es direkt weiter nach Celle, wo am Samstag die Deutschen Meisterschaften der Langstrecke auf der Bahn ausgetragen wurden. Friedrich Michel machte sich in der U20 über 5000 m Hoffnungen auf ein schnelles Rennen und wurde nicht enttäuscht. 15:04.27 min bedeuteten nicht nur persönliche Bestleistung sondern auch Platz 11 unter den schnellsten Läufern Deutschlands sowie die Norm für den Landeskader. Herzlichen Glückwunsch!

Vorpommern-Duathlon Lubmin

Sonntag ging es in Lubmin beim Vorpommern-Duathlon unter anderem um die Landesmeisterschaft im Duathlon über 5 km Lauf – 30 km Rad – 5 km Lauf, zugleich gehört der Wettkampf auch zur Testphase der Triathlon Landesliga M-V. Unser Team vor Ort zeigte sich extrem stark und konnte den Landesmeistertitel sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern nach Rostock holen. Während Mattes Kuntermann (1:19:33 h) einen Start-Ziel-Sieg erzielen konnte, setzte sich Lavinia Betz (1:35:54 h) in einem spannenden Rennen erst auf dem abschließenden Laufabschnitt gegen ihre Konkurrentin durch. Judith Osterloh, Elke Blumenberg und Katrin Borgwardt wurden bei den Frauen 4., 6. und 7., David Berner, Bernhard Penzlin und Andreas Millat bei den Männern 5., 10. und 11.. Außerdem holte Sophia Schuldt im kurzen Duathlon (2,5 – 15 – 2,5) den Sieg mit mehr als neun Minuten Vorsprung. Starke Leistungen von Allen!

Berliner Powersprint Triathlon

Zeitgleich ging es für die unsere Schüler und Jugendlichen gemeinsam mit Trainer Erik nach Berlin Gropiusstadt zum Berliner Powersprint Triathlon. In jedem Jahr gibt es hier die Möglichkeit, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen, sich mit starker Konkurrenz zu messen. Den Anfang des Tages machten Magnus Ohde und Albert Hoffmann, die im namensgebenden Powersprint an den Start gingen. Das spannende, kurzweilige Format besteht aus einem Prolog (Einzelstart, 666 m L – 870 m R), einer kleinen Jagd (Jagdstart, 200 m S – 1,33 km L) und einer großen Jagd (Jagdstart, 300 m S – 8,7 km R – 2 km L). beide verkauften sich gut und landeten im Mittelfeld auf den Plätzen Sieben und Acht in der Nachwuchswertung. Magnus konnte den Abstand zur Spitze bis kleinen Jagd begrenzen, in der großen Jagd setzte sich dann aber die Spitzengruppe aus mehreren Berliner Top-Triathleten ab.

Am Nachmittag ging es dann für die Schüler- und Jugend-Alterklassen zum ersten Mal in dieser Saison auf einen klassischen Triathlon. Dabei stiegen zuerst die Schüler*innen B ins Wasser des Kombibads Gropiusstadt. Tilda Huth kam dort als Zweite aus dem Wasser und setzte sich auf dem Rad von ihren Konkurrentinnen ab, ehe sie beim Laufen ihren Vorsprung auf über eine Minute vergrößerte und als Erste die Ziellinie überquerte. Robin Sennewald zeigte im Rennen der Jungs eine gute Schwimmleistung, ehe er den spannenden Kampf um Platz 3 auf der Laufstrecke für sich entscheiden konnte. Bei den Jungs der Altersklasse Schüler A startete Marc Sauer eine Aufholjagd, nachdem ihn ein Transponderverlust im Wasser ausbremste. Mit einer engagierten Radfahrt und einem starten Spurt erreichte er schließlich noch den dritten Platz! Julian Lange zeigte als jüngerer Jahrgang eine starke Schwimmleistung, konnte sich auf dem Rad an Marc halten und wurde am Ende Siebter. In der männlichen Jugend B konnte Len González Hoedtke einen weiteren Podestplatz erkämpfen. Er kam als Dritter aus dem Wasser und verteidigte diesen Platz bis zur Ziellinie.

Das, aus Vereinssicht, vollste Rennen des Tages lieferten die Mädchen der Altersklassen Schüler A und Jugend B in einem gemeinsamen Rennen. Am Ende stehen Karla Huth bei den Schülerinnen A und Hanna Bernecker bei der weiblichen Jugend B ganz oben. Für Karla, die in 25:35 min die schnellste Zeit im gemeinsamen Rennen auftstellte, war es ein Start-Ziel-Sieg, während Hanna sich auf der Laufstrecke von ihren Konkurrentinnen entscheidend absetzen konnte. Bei den Schülerinnen A konnten wir außerdem, wie zuletzt in Neubrandenburg, mit Juna Sennewald und Helene Dzugga das FIKO-Podium wieder perfekt machen. Ebenfalls gute Leistungen zeigten Sinja Jantzen (wJuB) und Alma Grebe (wSA), die jeweils Sechste in ihrer Altersklasse wurden. Sichtlich Spaß hatten auch Adriana Hennicke und Carlotta Flügel, die auf den Plätzen 11 und 12 ins Ziel kamen.

Was für eine Teamleistung!

Von der Küste bis in Hochgebirge: FIKOs in Rerik, Doberan, Neubrandenburg und Innsbruck

Auch außerhalb der Bahn standen einige Läufe auf dem Plan. Direkt an der Küste gelegen, fand Sonntag der nunmehr 44. Ostseeküstenlauf im Ostseebad Rerik statt. Jüngster FIKO-Starter war Adrian Golchert, der über den 1,2 km langen Kinderlauf an den Start ging und dort in 8:48 min Zweiter in der Altersklasse MU8 wurde. Monique Golchert ging über die 10 km – Distanz an den Start und wurde dort sechste Frau, in der AK W35 bedeutete das sogar den Sieg. Auf Platz zwei der M75 lief unser ältester Starter in Rerik, Peter Behrend. Über den Halbmarathon gab es einen FIKO-Doppelsieg bei den Männern durch Paul Hilgenstock und Gordon Konschak, die in 1:20:09 h bzw. 1:24:54 h die Ziellinie überquerten. Ebenfalls im Halbmarathon wurde Jasmin Saggau Zweite in der W30, während Julia Prätorius hier Siebte der W30 über die Ziellinie lief.

In Bad Doberan, Startpunkt der Bäderbahn Molli, hieß es für die Läufer, entlang dem Verlauf der Dampfeisenbahn die Laufschuhe zum Glühen zu bringen. Im längsten Lauf über 12 km waren Kristin Lisker, Dirk Antelmann und Rico Neu am Start. Dirk blieb dabei mit 58:01 min unter einer Stunde, Kristin kratzte mit Platz 14 bei den Frauen an der Top 10. Im 6 km – Lauf lief unser Triathlon-Landeskader Enno Wendt aufs Podest, er wurde Dritter mit einer Zeit von 23:50 min, Niels Kath-Warnat auf Platz 11 ins Ziel kam. Susan Zimmermann (24.), Ina Bauermann (39.) und Alexander Merkord (50.) liefen entlang des Mollis in die Top-50. Über die kurze, 3 km lange Strecke war unser Nachwuchs vertreten. Victor Martinez lief auf den 8. Platz, ihm folgten Friedrich und Johannes Breuer auf den Rängen 17 und 26, alle drei lagen damit in den Top-10 der jeweiligen Altersklasse. Victors Schwester Sofia kam in der weiblichen Wertung als 32. ins Ziel und wurde starke 11. in ihrer Altersklasse.

Minimal weiter südlich wurde in Neubrandenburg zum 33. Mal durch den Kulturpark gelaufen. Dort sind auch die Landesmeisterschaften im Halbmarathon eingebettet. Hier konnte sich unser Matthias Weippert in der M50 den ersten Platz in 1:15:56 h sichern, was für ihr auch Rang Zwei der Gesamtwertung bedeutete. Uwe Kleinschmidt wurde Dritter der M20. Bei den Frauen konnte sich Petra Leitert den Sieg in der Altersklasse W65 holen, insgesamt qwurde sie damit starke Sechste und benötigte nur 2:03:43 h für die 21,1 km. Außerdem ging im Lauf über 5 km Albert Hoffman an den Start, der sich in 19:44 min Gesamtplatz sechs erkämpfte und somit auch den ersten Platz der MU18.

Die weiteste Anreise nahmen unsere Mitglieder an diesem Wochenende zum Innsbruck Alpine Trailrun Festival in Kauf. Mit einer großen Streckenauswahl in mehreren Schwierigkeitsgeraden ist für jeden was dabei. Den ersten Start machen Ramon Kasch und Stefan Ruge, die in der Nacht von Freitag auf Samstag um 0:00 ihren Startschuss hatten. Nicht ohne Grund, so werden für die 112,6 km mit 5500 Höhenmetern doch einige Stunden benötigt. Beide bestritten das harte Rennen gemeinsam und kamen nach 18:04:45 h ins Ziel. Franziska Alfen ging über den Trailmarathon mit 43,4 km und 2400 hm an den Start und blieb knapp unter 7:20 h. Den „kürzesten“ Trail-Einsatz hatte Jan-Ole Knape, der im Trailhalbmarathon an den Start ging. Als 46. der Gesamtwertung benötigte er nur 2:31:48 h für die 26,6 km lange Strecke.

Was für ein FIKO-Wochenende, herzlichen Glückwunsch zu all euren Leistungen!